Die Produktivität ist viel zu niedrig
Das sehen Sie
Große Teile der Arbeitszeit erscheinen als „nicht abrechenbar", obwohl sie auf Kundenaufträgen geleistet wurden.
Der Produktivitätskompass zeigt einen Anteil abrechenbarer Zeit, der nicht zur tatsächlichen Auslastung passt.
Mögliche Ursachen
- Bei einem Kundenprojekt fehlt der Haken „Projekt ist beim Kunden abrechenbar".
- Zeiten wurden ohne Projekt gebucht — sie zählen dann immer als nicht abrechenbar.
- Anfahrt ist enthalten. Sie zählt grundsätzlich als nicht abrechenbar, auch wenn sie dem Kunden berechnet wird.
- Im Zeitraum liegen viel Urlaub oder Krankheit. Abwesenheit steckt in der Gesamtzeit und senkt die Quote rechnerisch.
So prüfen Sie das
- „Projekte" öffnen und bei jedem Kundenprojekt den Haken „abrechenbar" kontrollieren.
- Auf der Übersicht die Säule „ohne Projekt" ansehen — steht dort eine Zahl größer null, fehlen Zuordnungen.
- Im Kompass die Spalte „Abwesend" mit den Stundenwerten daneben vergleichen.
So beheben Sie es
- Bei allen Kundenprojekten den Haken „Projekt ist beim Kunden abrechenbar" setzen.
- Zeiten ohne Projekt über die Projektauswertung aufspüren und im Nachhinein einem Projekt zuordnen.
- Interne Arbeit bewusst auf ein internes Projekt buchen lassen, damit sie sichtbar bleibt statt zu verschwinden.
Danach stimmt es, wenn …
Die Quote steigt auf einen Wert, der zur tatsächlichen Auslastung passt; „ohne Projekt" steht auf null.
Wenn das nicht hilft
Vergleichen Sie die Quote über die Zeit statt zwischen Personen — wer Innendienst macht, kann keine hohe Quote haben.
Wann Sie den Support brauchen
Der Support wird hier nicht gebraucht — die Quote ist immer eine Folge der eingestellten Projekte und der erfassten Zeiten.
Weiterlesen
- Der Produktivitätskompass — wie viel Zeit beim Kunden ankommt
- Projekte verwalten — Laufzeit, Empfänger, Abrechnungsart
- Die Projektauswertung — Stunden, Verteilung und Umsatz
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