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Anleitung

Die Projektauswertung — Stunden, Verteilung und Umsatz

Die Projektauswertung ist die interne Sicht auf die Frage, die jeden Betrieb umtreibt: Wo sind die Stunden hingegangen — und was ist daraus geworden? Sie zeigt geleistete Zeit nach Projekt und nach Person und rechnet auf Wunsch den Umsatz dazu.

Projektauswertung mit Filtern, Kennzahlen, Verteilung nach Projekt und Mitarbeiter sowie Umsatztabelle
Oben die Filter, dann die Kennzahlen, dann dieselben Stunden aus zwei Blickwinkeln.

Die drei Filter

  • Mitarbeiter — alle oder eine einzelne Person.
  • Projekt — alle oder ein einzelnes. Mit „archivierte Projekte“ nehmen Sie abgeschlossene mit hinein.
  • Zeitraum — Letzte 7 Tage, Dieser Monat, Letzter Monat, Jahr, oder Frei mit eigenem Von–Bis.

Unter den Filtern steht immer im Klartext, was gerade gilt — etwa „Zeitraum 01.07.2026 bis 31.07.2026 · Arbeit auf Projekten inkl. Anfahrt. Abgelehnte Einträge zählen nicht.“ Diese Zeile ist wichtiger, als sie aussieht: Sie sagt, dass Anfahrt mitgezählt und Abgelehntes ausgeschlossen wird.

Die Kennzahlen

  • Geleistete Stunden im Zeitraum.
  • Zeiteinträge — die Zahl der Buchungen. Ein niedriger Wert bei vielen Stunden bedeutet grobe Buchungen; ein hoher Wert bei wenig Stunden viel Kleinteiliges.
  • Mitarbeiter — wie viele Personen beteiligt waren.
  • Umsatz — dazu unten mehr.

Darunter zeigt Stunden je Tag den Verlauf über den Zeitraum — hier sieht man Spitzen, Wochenendarbeit und Leerlauf.

Nach Projekt, nach Mitarbeiter

Zwei Listen mit Stunden und Prozentanteil. Sie beantworten unterschiedliche Fragen:

  • Nach Projekt — wohin fließt die Kapazität des Betriebs?
  • Nach Mitarbeiter — wie verteilt sich die Arbeit auf die Belegschaft?

Fällt in der zweiten Liste jemand deutlich ab, lohnt der Blick in die Monatsübersicht: Meist fehlen Einträge, nicht Stunden.

Umsatz je Projekt

Die Tabelle unten führt je Projekt Stunden, Abrechnungsart und Umsatz. Die Abrechnungsart stammt aus dem Projekt: Stundensatz, Tagessatz, Pauschal — oder „intern“.

Zwei Regeln, die man kennen muss, um die Spalte zu lesen:

  1. Ohne hinterlegten Euro-Satz weist Synergy Time Tage aus, nicht Geld — in der Demo etwa „17,00 T“ statt eines Betrags. Das ist kein Fehler, sondern die ehrliche Antwort: Die Menge ist bekannt, der Preis nicht.
  2. Diese Auswertung ist intern. Der Hinweis steht darunter: Leistungsnachweise bleiben ohne €-Beträge. Was der Kunde bekommt, enthält Leistung und Menge — nicht Ihre Kalkulation.

Die Summenzeile zeigt entsprechend „0,00 € + offene“, solange Projekte ohne Euro-Satz dabei sind. Wer echte Zahlen will, trägt die Sätze im Projekt nach.

Export und Nachbarschaft

PDF und CSV geben die gefilterte Auswertung heraus — CSV für die eigene Kalkulation, PDF für die Ablage. Über Kompass wechseln Sie mit denselben Filtern in den Produktivitätskompass.

Der Unterschied der beiden Ansichten in einem Satz: Die Projektauswertung fragt „wie viel“, der Kompass fragt „wie viel davon war abrechenbar“.

Wer darf das sehen?

Die Auswertung hängt am Recht Produktivitätskompass sehen, die Euro-Spalte zusätzlich am Recht Projektumsätze (€) sehen. Beides ist in der Rechtematrix getrennt vergebbar — so kann eine Bauleitung Stunden sehen, ohne die Marge zu kennen.

Typische Stolpersteine

  • Der Umsatz ist 0,00 €. Kein Euro-Satz im Projekt hinterlegt — dann werden Stunden oder Tage ausgewiesen.
  • Ein Projekt fehlt. Es ist archiviert; „archivierte Projekte“ einschalten.
  • Die Stunden weichen vom Leistungsnachweis ab. Hier zählt Anfahrt mit, auf dem Nachweis in der Regel nicht — und der Nachweis kann auf genehmigte Einträge beschränkt sein.
  • „Letzter Monat“ zeigt zu wenig. Fehlende Erfassung, nicht fehlende Arbeit. Der Abschnitt „Fehlende Zeiterfassung“ auf der Übersicht nennt die Namen.

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